Samstag, 17. Juli 2010

Tag 17: Wieder daheim und praktische Tipps

Wir sind pünktlich gelandet und wieder daheim angekommen. Nun heißt es dreckige Wäsche waschen ;)

Anbei noch ein paar praktische Tipps für Nachahmer:

Nicht tun:

  • Elektrische Zahnbürsten im Gepäck haben, die nicht mit 110V klarkommen
  • Darauf hoffen, dass schon ein Straßenschild kommt, was einem die Richtung anzeigt - das kann man hier vergessen
  • Hotel für San Francisco kurzfristig buchen wollen
  • Kolibris von unten fotografieren - unser war undicht
  • In einer Windhose picknicken (wir waren zum Glück nur Zuschauer)
  • Service gemäß den Sternen im Venetian Hotel erwarten
    • man wartet 30min aufs Einchecken
    • man wartet 30min bei Fragen
    • man wartet 30min auf sein Auto beim Valet Parking
    • man bekommt gerade mal 1h späteres Auschecken verhandelt
  • Offen fahren bei 48°C
  • Nach der planmäßigen Ankunft um 13:20 noch eine Weiterfahrt zum Lake Tahoe planen (201 Meilen, vorbei an SF mit Stau und viel Gebirge)
  • Am 4. Juli abends den Strip erkunden wollen
  • Zeitangaben an Haltestellen oder auf der Interstate ernst nehmen
  • Auf das AirBerlin Unterhaltungsprogramm bauen

Tun:

  • Sehr viele Motel 6 Geldgutscheine besitzen
  • An der Zapfsäule genau hinschauen und “raise noozle” beachten
  • Wasser im Überfluss im Kofferraum haben (sehr praktisch) – es gibt 24 x 0,5 Liter Packs für kleines Geld
  • Black Jack vor dem Urlaub gelernt haben
  • Getränk + free refill für 1$ bei McDonalds (wenn man durstig ist und alles mal probieren will ;))
  • Netbook für das Bloggen einpacken
  • An der Bushaltestelle winken wenn er halten soll – sonst fährt er weiter
  • Zeitbedarf bei Passstraßen realistisch kalkulieren
  • Maßstäbe und Entfernungen verinnerlichen!
  • Einen Bären bei der 1. Gelegenheit fotografieren
  • Und natürlich alles was wir beim Bloggen beschrieben haben

Donnerstag, 15. Juli 2010

Tag 16: Bye bye San Francisco!

Der letzte Tag in San Francisco, in Kalifornien und im Urlaub. Spät losgekommen haben wir problemlos einen Starbucks unterwegs fürs Frühstück gefunden. Erstes Ziel war der Alamo Square, bei dem viktorianische Häuser vor der Skyline von SF und Kolibris zu bewundern sind.

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Von dort aus sind wir vorbei am Castro-Viertel durch den Mission District geschlendert. Mit der Mission Dolores (ältestes Bauwerk von SF) als Mittelpunkt ist dies das Viertel der Mexikaner, was sich auch in vielen TexMex-Restaurants niederschlägt. Daneben entdeckten wir aber auch den einen oder anderen stylischen Laden mit ausgefallenem Sortiment sowie viele kleine und große “Murals” (Wandmalereien).

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Als Kontrastprogramm gab’s danach den Financial District mit seinen vielen, eng stehenden Wolkenkratzern und dem Reiz aus Alt und Neu.

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Für den Abend mussten wir uns wie immer in SF umziehen, denn abends ist es hier durch den Wind einfach mal richtig kalt. Das italienische Viertel wartete mit vielen Restaurants auf uns und wir auf was leckeres Essbares. Zum Abschluss des heutigen und letzten Tages wurde die Cable Car ausgiebig genutzt, um nach den besten Plätzen für Nachtaufnahmen der Stadt zu suchen bzw. ohne lange Fußmärsche dorthin zu gelangen. Ich muss am Ende feststellen: Cable Car fahren macht einfach richtig Laune! :-)

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Mittwoch, 14. Juli 2010

Tag 15: In den Straßen von San Francisco

Die heutige Erkundungstour startete am Union Square, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt, der mit vielen Edel-Boutiquen umsäumt ist. An jeder Ecke wird man herzlichst empfangen.

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Das ist ein Suchbild!

 

 

Von dort aus gelangt man nach 2-3 Blocks ins bunte bis kitschige Chinatown. Nicht nur die Gebäude, sondern auch die Passanten waren hauptsächlich asiatisch.

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Vorbei am Columbus Tower, über viele steile Straßen und viele Stufen, erklommen wir den Telegraph Hill mit dem Coit Tower und hatten von hier einen tollen Rundblick über Teile der Stadt und der Bay.

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Von rechts nach links:

Straßenlaterne, Columbus Tower, Transamerika-Pyramide

 

 

 

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Zur Mittagspause sonnten wir uns im Washington Square Park und konnten angehende Pizzabäcker beim Pizzateig-Jonglieren beobachten. Rund um den Platz finden sich sehr viele italienische Läden und Restaurants, so dass von Little Italy gesprochen wird. Mal schauen, ob wir es nochmal zum Essen hierher schaffen.

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Danach haben wir uns mit dem Bus zur Lombard Street fahren lassen, genau genommen zu dem Teilstück, welches die “kurvigste Straße der Welt” darstellt. Vor lauter Touris war es allerdings schwierig ein Foto zu bekommen, auf dem mal nicht jemand drauf ist, den man nicht kennt.

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Mit der Cable Car ging’s dann die letzten Stationen runter zum Pier, wo wir uns zunächst einen Orangen-Mango-Smoothie und dann eine Bay-Rundfahrt per Kutter leisteten. In einer Stunde schafften wir “under-the-bridge” und “around-Alcatraz”, immerhin! Es war eine sonnige, aber auch windige und damit kühle Fahrt (Wassertemperatur in der Bay nur 10-12°C) voller neuer Perspektiven.

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Als Hommage an vergangene Urlaube durfte es abends dann statt Burger & Fritten mal Curry & Reis sein.

Dienstag, 13. Juli 2010

Tag 14: San Francisco – Top 3

Wir haben’s heute endlich geschafft – sind bei sonnigem Wetter (vielen Dank für die recht schnelle Lieferung!) wieder in San Francisco angekommen. Der Straßenverkehr hielt sich um die Mittagszeit sehr in Grenzen, somit scheuten wir uns nicht, einmal quer durch’s Zentrum in Richtung Golden Gate Bridge zu fahren. Dorthin hatten es zwar auch diverse andere Touris geschafft, das störte aber nicht wirklich und hat weder den super Blick noch die tollen Fotos beeinträchtigt. Es gab eher einen kollektiven Kameratausch für individuelle Personenaufnahmen vor der Golden Gate Bridge…

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Hier seht ihr uns vor einer schief stehenden Kulisse.

 

 

 

Auf dem Rückweg ins Zentrum hielten wir an den Twin Peaks mit atemberaubender Aussicht auf die City!

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Nach dem Check-In im Motel (ratet mal welches) ging die Stadtbesichtigung auf andere Art und Weise weiter, nämlich mit der Cable Car. Sehr coole Sache und die Fahrer müssen wirklich mit vollem Körpereinsatz ihrer Arbeit nachgehen. Unser letztes Besichtigungsziel für heute hieß Fisherman’s Wharf bzw. Pier 39 – in der Abendsonne sehr lohnenswert, allerdings auch äußerst frisch (ca. 15°C)!

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Wir haben auch standesgemäß fangfrischen Fisch gegessen (und uns aufgewärmt). Rückzu hatten wir anscheinend die Cable Car – Erlebnistour erwischt, denn der Fahrer war richtig gut drauf! Von verbalen Scherzen über Sightseeing-Stopps mitten auf den Kreuzungen bis hin zu ungebremsten Down-Hill-Einlagen war alles im Programm! Einfach eine richtig tolle Sache – neben San Francisco bei Nacht. :-)

Montag, 12. Juli 2010

Tag 13: Highway Number 1

Laut Internet sollte in direkter Nachbarschaft unseres Motels ein Starbucks sein – wir sind also froher Hoffnung gestartet und haben ihn nicht gefunden. Er kann auch gar nicht da gewesen sein, denn wir haben sehr genau hingeschaut!

Also ohne Frühstück weiter, in der Hoffnung bald was zu finden. Um der zeitlichen Abfolge vorzugreifen – wir haben dann um ca. 13:30 Uhr eine Bagel’s Bakery angesteuert und uns zuvor von Resten, die im Auto lagen, ernährt (ein Muffin aus dem Death Valley, Nüsse aus dem Kofferraum, 2 Kekse und unter dem Fahrersitz haben wir noch eine Nektarine gefunden) – aber das nur am Rande.

Entlang des Highway No. 1 kurvten wir Richtung San Francisco. Unterwegs erspähten wir allerlei: See-Elefanten, Briefkästen, Steilküsten, Robben und noch viel mehr – aber seht selbst.

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Begeistert hat uns Carmel-by-the-sea: Ein kleiner, gemütlicher Ort ohne Straßenschilder, mit vielen Bäumen und tollen, individuellen Häusern. Hier haben sich die Architekten was Form und Material angeht richtig was einfallen lassen. Clint Eastwood war hier übrigens 1988 Bürgermeister.

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In Monterey haben wir dann unsere obligatorischen 30$ fürs Parken ausgegeben – diesmal in Form eines “vergessenen” Parkscheins und anschließendem Knöllchen. Die Politesse ließ sich auch nicht erweichen, obwohl ich mir wirklich Mühe gegeben habe.

Unseren letzten Zwischenstopp vor San Francisco haben wir gerade im Silicon Valley in Sunnyvale eingelegt. Gute Nacht bzw. guten Morgen!

Sonntag, 11. Juli 2010

Tag 12: Unterwegs nach San Francisco

Der Tag begann mit einer kleinen Besichtigungstour zu Fuß durch Santa Barbara. Ist schon erstaunlich, wie viele Menschen auch am Sonntag Morgen ihren Kaffee bei Starbucks holen… Santa Barbara ist ein richtig hübsches, spanisch anmutendes Örtchen mit normalerweise viel Sonne und immer einer angenehmen, vom Meer kommenden Brise. Kein Wunder, dass nicht nur die Stars und Sternchen hier Urlaub machen – auch aus L.A. kommen viele Leute über’s Wochenende hierher.

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Gegen Mittag fuhren wir dann immer entlang des Highway 1 (oder manchmal auch 101) in Richtung Norden, vorbei an diversen Seebädern bis nach San Simeon, sind also nicht wirklich weit gekommen.

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Nebenbei bemerkt wimmelt es hier nur so von Chipmunks (die richtige zoologische Bezeichnung ist uns leider gerade entfallen). Die kleinen, agilen, neugierigen Tierchen folgen einem von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt – naja, vielleicht gibt’s auch diverse Rudel… ;-)

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Den Abend mussten wir unerwartet mit einer extrem aufwendigen und aussichtslosen Hotelsuche für San Francisco verbringen – am Ende haben wir noch etwas gefunden aber dazu später mehr. Keine Ahnung, was in San Francisco im Moment los ist, aber es ist einfacher und billiger zur CeBIT-Zeit etwas in Hannover zu finden. Ja ich weiß, die Städte sind kein Vergleich ;)

Achja, das Wetter ist immer noch doof und kalt!

Samstag, 10. Juli 2010

Tag 11: von San Diego nach Santa Barbara

Um den 30$ Parkgebühr zu entgehen, hieß es um 08:00 Geld in die Parkuhr zu werfen – wir sind also früh raus. Erste Station war der Kobey’s Swap Meet Market – ein riesiger Trödelmarkt. Hier wurde alles verramscht, was nicht niet- und nagelfest war, Geldautomaten in fahrbaren Anhängern, Live Musik und das Ganze für nur 1$ Eintritt.

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Mittags ging’s durch das Orange County entlang der Küste Richtung L.A. Wir passierten Carlsbad by the sea, Laguna Beach und Newport Beach. Wenn man sich hier ca. 10-15 Minuten Zeit nimmt, spart man sich den Besuch eines Sportwagen-Museums – verschiedene Ferrari, Lamborghini, Maserati und fast jedes Porsche Modell konnten entdeckt werden! Auch wenn die Kö schon viele dieser Autos bietet, muss sie sich aber ganz klar geschlagen geben!

Allesamt sind’s hübsche Orte gewesen – mal entspanntes Surfer-Städtchen, mal vornehmer Badeort. Nur die 80% Sonnenschein im Jahr haben wir leider verpasst und mussten uns mit dicken Wolkendecken und sogar ein paar Tropfen Regen zufrieden geben.

Kurzer Zwischenstopp in Huntington Beach und danach ließen wir L.A. rechts liegen, hielten in Venice Beach und machten uns auf den Weg nach Santa Barbara. Wir hätten mehr sehen können, wenn nicht a) Parken nur auf Parkplätzen mit 15-20$ erlaubt gewesen wäre – von wegen Land der unbegrenzten Möglichkeiten - und b) L.A. nicht wieder mit Verkehrschaos geglänzt hätte. 

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Huntington Beach

 

 

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Venice Beach

 

 

In Santa Barbara angekommen, haben wir das letzte (!) Motel 6 - Zimmer bekommen. Viele Hotels/Motels scheinen ausgebucht zu sein, so dass wir “glücklich” die 185$ für eine Nacht und zwei Personen über den Tresen schieben. Dafür nächtigen wir im allerersten Motel 6 überhaupt und haben ein Zimmer der neuen Generation (moderne Ausstattung). Glücklicherweise hatte ich noch drei 60$-Gutscheine für’s Motel 6 einstecken, so dass es nicht ganz so weh tat ;)

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Morgen gilt es so viele Promis wie möglich in freier Wildbahn abzulichten. Hierzu haben wir schon die Umgebung am Strand und das Zentrum ausgekundschaftet. Der erste Versuch zu Fuß musste aufgrund unüberwindbarer Entfernungen abgebrochen werden, so dass wir uns den Einheimischen angepasst und per Personenkraftwagen die Strecken zurückgelegt haben. 

Freitag, 9. Juli 2010

Tag 10: San Diego bis die Füße qualmen…

Nach dem mittlerweile fast obligatorischen Frühstück bei Starbucks (ist hier einfach unglaublich gut vertreten und hat super leckere Bananen-Walnuss-“Brote” (= Kuchen)) ging’s zunächst zur Hafenpromenade. Neben vielen anderen Schiffen liegt hier die U.S.S. Midway, ein stillgelegter Flugzeugträger, den man besichtigen kann.

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Haben wir aufgrund des Eintrittspreises und des vollen Tagesprogrammes jedoch nicht gemacht und sind weiter am Hafen entlang geschlendert, vom Seaport Village (Restaurant- und Kunstgewerbeviertel) bis zu den “Urban Trees” (moderne Skulpturen in Form von Bäumen).

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Später holten wir unser Auto beim Valet-Parking des Hotels ab (hat keine 2 Min. gedauert, während wir in Vegas bestimmt 20 Min. warten mussten!) und machten uns auf den Weg des 59-Miles-Scenic-Drive, einer mehr oder weniger ausgeschilderten Rundfahrt durch San Diego und Umgebung. Wir sind immerhin zu Sehenswürdigkeit Nr. 17 von 30 gekommen. ;-)

Diesmal hat a) das linke Vorderrad Mätzchen gemacht (war recht platt, hat aber nach Aufpumpen bislang gut durchgehalten - also Daumendrücken) und b) hat das Wetter schlapp gemacht: Wolken, Dunst und ca. 19°C waren für den Scenic Drive nicht gerade optimal. Sehr schön waren z.B. Ocean Beach - hier gab’s eine der besten Pizzen, die ich je gegessen und eines der stärksten Ale, die ich je getrunken habe ;-) - aber auch La Jolla (Strand mit Seehunden) und Old Town. Alles mit Aussicht war leider eher grau in grau.

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Aktionsstand am Beach: Konnten auch nicht verstehen, warum hier kein Andrang herrschte…

 

 

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Schon mal ein Behinderten-Dixieklo gesehen? Wir fanden’s irgendwie witzig.

 

 

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Mit einem sehr guten Eindruck von der Stadt haben wir den Abend noch lecker im “Gaslamp Quarter” ausklingen lassen und überlegen nun, was wir morgen anstellen.

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